Betreuen. Pflegen. Beraten.
Ambulanter regionaler Pflegedienst Anke Reinländer

Informationen zur Pflegeversicherung

Die ambulanten Sachleistungsbeträge werden bis 2012 stufenweise angehoben:

Pflegestufe bisher in € 2008 2010 2012
Stufe I 384 420 440 450
Stufe II 921 980 1.040 1.100
Stufe III* 1.432 1.470 1.510 1.550

* Die Stufe III für Härtefälle im ambulanten Bereich
in Höhe von 1.918 € monatlich bleibt unberührt.

Das Pflegegeld wird bis 2012 wie folgt angehoben:

Pflegestufe bisher in € 2008 2010 2012
Stufe I 205 215 225 235
Stufe II 410 420 430 440
Stufe III 665 675 685 700

Ab 01. Juli 2008 werden je nach Betreuungsbedarf ein Grundbetrag und ein erhöhter Betrag eingeführt. Der Betreuungsbetrag steigt von bisher 460 € jährlich auf bis zu 100 € monatlich ( Grundbetrag ) bzw. 200 € monatlich (erhöhter Betrag), also auf 1.200 € bzw. 2.400 € jährlich. Personen mit einem vergleichsweise geringeren allgemeinem Betreuungsaufwand erhalten den Grundbetrag. Personen mit einem im Verhältnis dazu höheren allgeimeinem Betreuungsbedarf bekommen den erhöhten Betrag.

Einzelheiten über die Zuordnung zu einer der beiden Gruppen werden bis zum Inkrafttreten der Reform von den Spitzenverbänden der Pflegekassen im Rahmen von Richtlinien festgelegt. Die im Laufe eines Kalenderjahres nicht in Anspruch genommenen Beträge können in das nächste Kalenderhalbjahr übertragen werden.

Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz der so genannten Pflegestuf 0 erhalten erstmals auch diese Leistungen.

Leistungen für die Tages- und Nachtpfelge werden ebenso schrittweise angehoben wie die ambulanten Pflegesachleistungen. Darüber hinaus wird der höchstmögliche Gesamtanspruch aus den Leistungen der häuslichen Pflege und den leistungen der teilstationären Pflege auf das 1,5-fache des bisherigen Betrages erhöht.

Fazit:
Es tut sich was im Bereich der ambulanten Pflege. Diese, wenn auch kleinen Maßnahmen der Bundesregierung, sind ein Schritt in die richtige Richtung und gewährleisten damit die noch bessere Versorgung des Patienten in der Häuslichkeit. Wir als privater Pflegedienst, der ohne staatliche Subventionen arbeitet, begrüßen diese Schritte und wünschen uns, dass dieser Weg auch in Zukunft durch die Regierung weitergeführt wird.

Quelle: www.beruf-und-familie.de